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Referenz-BaR


In Düsseldorf entsteht im Bereich des früheren Rheinbahn-Depots am Steinberg 35 ein modernes Probenhaus für das Ballett der Deutschen Oper am Rhein. Dieses wird fünf Tanzsäle besitzen, die es ermöglichen, die Proben der Tänzerinnen und Tänzer sowie den Unterrichtsbetrieb der Ballettschule parallel abzuhalten. Einer der fünf Säle wird als Veran-staltungssaal realisiert, sodass Probenbesuche und Veranstaltungen durchgeführt werden können. Somit kann der Publikumsverkehr erhöht und eine Bindung an das Ballett der Deutschen Oper am Rhein verstärkt werden.


Folgende Simulationen sind mit DesignBuilder ausgeführt worden:

  • sommerlicher Wärmeschutznachweis nach DIN 4108-22013-02 Abs. 8.4 (Wettbewerb),
  • CFD der Konzerthalle (Saal 1) nach dem ersten Konzept inkl. Kühldecke, inkl. Beleuchtung und Person als Wärmequelle, inkl. Trainings- und Konzertbetrieb,
  • Plausibilisierung der CFD- mit EnergyPlus-Simulation,
  • Visualisierung der Sonneneinstrahlung,
  • CFD der Konzerthalle (Saal 1) nach dem finalen Konzept inkl. der aktive Fläche der Kühldecke, inkl. Beleuchtung und Person als Wärmequelle, inkl. Trainings- und Konzertbetrieb,
  • Stunden im Jahr, in denen die relative Feuchte außerhalb von 40-60% liegt, ohne Nutzung des Befeuchters der AHU.


Saal 1 war besonders komplex, aufgrund der hohen internen Last durch die Bühnenbeleuchtung (57kW) und dem Lüftungskonzept mit Quelllüftung. Diese wird unter den Sitzbänken der Zuschauer in den Raum eingebracht, um eine Lufttemperaturschichtung mit kühler Luft im Auffenthaltbereich und warmer Luft oben an den Leuchten zu gewährleisten. Die Wärme kann so direkt an den Leuchten abgesaugt werden und führt zu keiner Beeinträchtigung des Nutzerkomforts.

Die Ergebnisse konnten grafisch, als Kombination von Luftgeschwindigkeit und Temperaturen, dargestellt werden, um daraus eine Einschätzung zur Behaglichkeit im Raum vorzunehmen.

Im finalen Konzept sind zwei Verdrängungsauslässe in der Decke eingeplant worden. Dafür musste mit der Simulation sichergestellt werden, dass die Luftschichtung dadurch nicht verwirbelt, vermischt oder vernichtet wird.

Auch das Luftalter im Raum konnte simuliert werden, um sicherzustellen, dass frische Luft auch da ankommt, wo sie benötigt wird.

Mit der letzten Simulationsart konnte die Frage "Brauchen wir wirklich eine Befeuchtungsanlage?" qualitativ beantworten.

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